Die Philosophie von Mystery of Words
"Worte sind der Atem.
Gebunden in Sätze, erwecken sie das Herz zum Leben.
Doch die Seele berühren kann nur, wer das Geheimnis der Worte versteht."
Warum berühren uns manche Texte und andere nicht? Warum kann uns Lyrik zum Weinen bringen und banal anmutende Werbetexte zum Kaufen verführen?
Warum mögen wir von dem einen Autoren kurze, knappe Sätze, empfinden sie als prägnant, als aussagekräftig, während wir bei einem anderen das Gefühl haben, er hat die Hälfte ausgelassen und weiß selbst nicht, was er sagen möchte?
Warum sprudeln in manchen Situationen die Worte nur so und in anderen fehlen sie uns? Was ist das Geheimnis der Worte?
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Schreiben ist mehr als nur Worte in eine hübsche Reihenfolge zu bringen, um einen Inhalt zu vermitteln. Worte haben Macht. Mehr als uns meist bewusst ist. Worte können verletzen, heilen, trösten und verderben. Ein falsches Wort Freundschaften zerstören. Ein richtiges Wort vor Dummheit bewahren.
Worte können benutzt, verunstaltet, vermarktet, erfunden und missbraucht werden. Sie können verdreht, verzerrt, verbreitet und verpönt werden. Aber sie können auch zum Leben erweckt werden. Ihre Macht - ihre Magie - kann genutzt werden, um etwas zu bewirken. Worte kennen kein Gut oder Böse. Sie sind ein Teil dessen, der sie benutzt. Ausspricht oder aufschreibt.
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Wer Worte benutzt, trägt die Verantwortung für sie. Eine alte Weisheit sagt: "Es ist nicht wichtig, was du sagst, sondern wichtig, wie es bei deinem Gegenüber ankommt." Doch wie kann man das erreichen? Eigentlich ist es ganz einfach: Die Worte müssen von Herzen kommen. Sprich aus, was du denkst, aber denke vorher darüber nach, ob es auch das ist, was du denkst, ob es auch wirklich aus deinem Herzen kommt.
Als Autor ist diese Verantwortung ungleich schwerer. Wir beeinflussen Menschen. Wir behaupten, mit Worten umgehen zu können. Sie sind unser tägliches Werkzeug. Und so wie der Fleischer dafür verantwortlich ist, dass sich niemand an seinen Messern schneiden kann, tragen auch wir die Verantwortung für unsere vielleicht scharfen Worte. Worte können Waffen sein. Das darf man niemals vergessen oder ihre Macht unterschätzen.














