Noch eine Autorenschule?
Mystery of Words eine Autorenschule? Nun, nicht im herkömmlichen Sinne.
Autorenschulen gibt es viele. Und das ist auch gut so, denn Vielfalt in der Ausbildung schafft gute Autoren, die das, was sie sagen möchten, auch in ihren Werken ausdrücken können. Doch jeder lernt anders. Jeder setzt andere Schwerpunkte.
In meinem Fernstudium waren es ein vorgegebener Stoff und eine Hausaufgabe am Ende jeder Lektion. Dies war die Gelegenheit für mich, mit meinem Studienleiter direkt über meine Schreibe zu sprechen, ein echtes Feedback zu bekommen. Aber ich merkte auch schnell, dass Grenzen gezogen wurden. Zweimal über eine Arbeit reden, war okay, aber bitte nicht öfter. Vermutlich waren es Zeitgründe, denn andere Schüler warteten bereits.
Auch wenn sich die meisten der Studienleiter viel Mühe gaben, es erinnerte mich an eine Art Massenabfertigung, die mir noch aus der Schule bekannt war und die ich nicht mag. Eine Unterhaltung, eine Fachsimpelei, sollte bis zum Ende geführt und nicht aus Zeitgründen abgebrochen werden.
Ich nehme nur so viele Schüler an, wie meine Zeit es mir erlaubt. Und da es keine festen Termine, keine stupiden, sich wiederholenden Aufgaben sind, macht das Lernen und der Austausch beiden Seiten viel Spaß, denn man lernt immer gemeinsam.







