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Zeitenwandel und Zeitlinien

Wir leben in einer aufregenden Zeit. In einem Zeitenwandel. Im Informationszeitalter. Astrologisch gesehen im Wassermannzeitalter. Zeit ist relativ, sagte Einstein. Zeit ist subjektiv, weiß jeder, der die Erfahrung gemacht hat, etwas anderes auf der Uhr zu sehen, als er gefühlt verbracht hat.

Doch was ist das, was gerade mit unserer Zeit passiert? Viele Menschen spüren die Veränderung. Der Tag kommt uns kürzer vor. Wir schieben es auf den Stress, denn immerhin zeigt die Uhr ja wie gehabt 24 Stunden an. Minuten und Sekunden sind auch noch alle da, also kann es nur an uns liegen, wenn wir sie anders empfinden.

Aber was ist, wenn sich die Zeit an sich wandelt? Eine spannende Frage …

Neulich an der Ampel …

Eine vierspurige Hauptverkehrsader in Bremerhaven. Als Fußgänger weiß ich, dass diese Ampel immer sehr lange braucht, bis sie umschaltet. Dieses Mal hatte ich jedoch das Gefühl, nicht nur doppelt so lange dort zu warten, sondern auch irgendwie einen Cut zu erleben.

Gegenüber auf der anderen Straßenseite steht eine uralte Rotbuche, genau wie hinter mir ihr Gegenstück. Ich liebe alte Bäume und jedes Mal, wenn ich an dieser Ampel stehe, betrachte ich beim Warten die Buche auf der anderen Seite. Zu meiner Überraschung stand plötzlich statt der Rotbuche eine ebenso mächtige alte Platane vor mir. Und als ich mich umdrehte, auch auf der anderen Seite.

Okay, dachte ich im ersten Moment, während ich wie gewöhnlich über die tiefhängenden Blätter strich, da hast du dich wohl vertan, was verwechselt, falsch erinnert, passiert häufiger, liegt vielleicht auch am Alter. Im zweiten Gedankengang wusste ich, was ich grad erlebt hatte. Bewusst erlebt hatte zum ersten Mal!

Zwei Tage später fragte ich meine Tochter, die ebenfalls öfter diese Ampel benutzt, welcher Baum dort stünde. „Ein falscher Ahornbaum (Platane)“, sagte sie sofort. Ich erzählte ihr von dem Vorfall. Plötzlich meinte sie: „Stimmt … ich hab heute morgen mit einer Freundin drüber gesprochen und sie meinte eine Rotbuche. Und ich auch, denn die erinnert mich immer an jemanden, was mich nervt.“ Sie war sich ihrer Sache sehr sicher, weil sie ihre Erinnerung mit einer starken negativen Erinnerung verknüpft hatte. „Aber wieso weiß ich dann, dass da eine Platane steht?“ Tja, gute Frage …

Ich versuche mich mal an einer Antwort: Das war die Angleichung verschiedener Zeitlinien.

Wir leben tatsächlich in einem Zeitenwandel. Dieser ist schon einige Jahre in Gange, aber wo man vor zehn Jahren noch süffisant belächelt wurde oder als esoterischer Spinner verschrien, bemerken das immer mehr Menschen weltweit – ob sie wollen oder nicht. Da ist etwas in Gange, etwas wandelt sich … und dies betrifft auch die Zeit.

Sie verändert sich von unsere derzeitigen materiellen Sicht(weise), der sogenannten 3D-Realität, in eine 5D-Realität. Zugegeben, es ist nicht einfach zu verstehen und ich hatte auch bis gestern so meine Schwierigkeiten, mir etwas Konkretes darunter vorzustellen. Es gibt einige Erklärungsmodelle, aber die Konzepte dahinter sind für uns 3D-Geister noch recht schwer vorstellbar. Deshalb bat ich um ein einfaches Modell, das für jedermann verständlich als Einführung in das komplexe Thema dienen kann. Denn das muss man sich genauso erarbeiten wie ein höheres Bewusstsein.

Zeitlinien in 3D

Stelle dir einen Fächer vor und klappe ihn auf. Der Punkt unten, wo alle Streben zusammenlaufen, ist der Punkt, wo du gerade stehst, bevor du eine Entscheidung triffst. Die einzelnen Streben sind deine Möglichkeiten. Du entscheidest dich für eine und stehst dann am oberen Ende des Fächers, am Ende der gewählten Strebe. Hier beginnt ein neuer Fächer, ein neuer Punkt ,wieder wählst du eine Strebe. Und so weiter.

Die Zeit in 3D verläuft linear, das heißt, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Da, wo du gerade bist auf dem Weg den Fächer hinauf, ist die Gegenwart. Unter dir liegt die Vergangenheit, über dir die Zukunft.

Jeder Mensch hat für sich so einen Fächer, aber es gibt unter anderem auch einen kollektiven für die Gesamtheit der Welt. Das ist das Außen, wie wir es bisher kennen. Die Gesamtzahl aller Entscheidungen. Unsere Welt.

Übergang in 5D

Stelle dir nun einen Fächer für die Welt vor. Wir nehmen mal die mittlere Strebe und klettern hoch. Ginge es jetzt weiter in 3D, müsste dort ein neuer Fächer beginnen. Aber wir sind derzeit im Übergang zur 5D-Realität und in dieser ist Zeit etwas ganz anderes. Nämlich nicht relativ, sondern absolut. Sie IST.

Was passiert nun, wenn unsere gewohnte 3D-Realität auf die unbekannte 5D-Realität trifft? Nimm einen weiteren Fächer und drehe ihn um, sodass die Enden der Streben aufeinandertreffen, und gehe die mittlere Strebe bis zum oberen Punkt weiter. Wenn wir dort angekommen sind, uns im Kollektiv also für eine gemeinsame Zukunft entschieden haben, klappen sich alle anderen in beiden Fächern ein, sodass nur noch die jeweils mittlere Strebe bleibt. Es gibt keine andere Zeitlinien mehr.

Da jeder Mensch seine eigene Zeitlinie innerhalb der Welt hat, kann es zu anderen Erinnerungen kommen, wenn sich die Zeitlinien, die sich nicht im Kollektiv durchgesetzt haben, auflösen. In der Welt existieren sie dann nicht mehr, aber noch in unserer Erinnerung. (Siehe auch Mandela-Effekt)

Und genau das ist mir an der Ampel passiert. Ich war Zeuge, wie sich meine Zeitlinie einklappte. Das konnte ich aber nur bewusst erfahren, weil ich meiner Erinnerung (der Rotbuche) gegenüberstand. Meine Tochter teilte zwar mit mir die Erinnerung an die Rotbuche, war jedoch nicht anwesend, deshalb war für sie die neue Realität einfach da und nur beim bewussten Kramen in ihren Erinnerungen kam die alte hoch. Das heißt wiederum, unsere eigenen Erinnerungen bleiben uns erhalten, denn wir haben es ja erlebt, nur decken sie sich eben nicht mehr mit allen anderen. Das kann natürlich in Zukunft etwas verwirrend werden, aber man sollte bereits heute schon im Hier und Jetzt leben und wenn so etwas passiert, sich nicht dran aufhängen und recht behalten wollen. Dein Gegenüber hat es vermutlich einfach anders erlebt.

Zeitlinien in 5D

Hier wird es nun richtig spannend – und auch kompliziert. Mein Modell ist in 2D gefasst, das ist sehr, sehr vereinfacht dargestellt. Wie gesagt, ein Einstieg.

Nimm einen Fächer und klappe ihn, mit der Spitze nach oben, auf. Die einzelnen Streben sind nun deine Möglichkeiten, um das Ziel (die Spitze) zu erreichen. Du kannst wählen, welche du möchtest. Gefällt dir eine gewählte nicht, springst du einfach auf eine andere. Alle führen dich letztendlich zum Ziel.

Dies funktioniert nur, weil die Zeit dann absolut ist. Das heißt, es gibt für dich nur noch das Hier und Jetzt, keine Vergangenheit und keine Zukunft. Nur noch, wenn man so will, Bezugspunkte, an denen man sich trifft. Diese Bezugspunkte (Spitzen der Fächer) sind von jedem Punkt aus zu erreichen. Deshalb gibt es zwar immer noch Erinnerungen, aber keine Vergangenheit und keine Zukunft mehr. Es gibt nur noch das JETZT und damit stehen einem immer alle Möglichkeiten offen.

Ich hoffe, das konnte euch einen kleinen Einstieg in die neue Zeit geben. Falls ihr Anregungen habt oder etwas über bestimmte Themen wissen möchtet, freue ich mich über euren Kommentar.

 

Dieser Artikel darf gerne unverändert mit Angabe der Quelle verlinkt werden. https://www.mysteryofwords.de/?p=217&preview=true

 

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