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Monat: Dezember 2018

Heilung: Wenn alles zusammenbricht …

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„Es ist, als würde jeder Schritt, den ich gehe, Risse erzeugen in dem dünnen Eis, auf das ich mein Leben aufgebaut habe …“

Es ist deine Seele, die unter dem Eis um Hilfe, um Aufmerksamkeit schreit. Die du mit dem Erkalten deiner Gefühle, dem Verleugnen deines wahren Wesens, aus deinem Leben verbannt hast.

Es sind deine Emotionen, die gleich dem Wasser unter der Schicht Eis nicht mehr fließen können, keine Verbindung zu deinem wahren Selbst haben. Abgetrennt wurden von dir und sich nun oberhalb auf dem Eis in Wut, Aggression, Verzweiflung, Eifersucht, Neid, Depressionen, Süchten und vielem mehr aufs Eis schlagen und diese Risse erzeugen. Weil sie zurück wollen in den Fluss des Lebens.

So schwer dir diese Zeit auch scheint, sie ist nötig. Das Eis wird dadurch stetig dünner. Hitzige Wut lässt es schmelzen. Aggressionen schlagen Löcher hinein. Tränen weichen es auf. Wende dich nicht ab von dir. Schau hin.

Das unter dem Eis gehört zu dir. Das ist ein Teil von dir. Weit mehr als all deine Besitztümer und Beziehungen, die obenauf stehen und dir Sicherheit und Stabilität vorgaukeln. Sie werden in dem tiefen Wasser deiner Emotionen, deiner Seele versinken und nur das, was wirklich zu dir gehört, wird wieder zu dir finden. Sicherheit und Stabilität findest du niemals im Außen, immer nur in dir selbst. Du trägst alles in dir, was du dafür brauchst. Und auf deiner Reise zu dir selbst wirst du immer mehr davon entdecken.

Der wichtigste Schatz jedoch, der in der Tiefe dieses dunklen Wassers auf dich wartet, ist größer als alle Besitztümer der Welt. Es ist etwas, das dir niemand nehmen kann. Über das niemand bestimmen kann. Das keine Liebe von anderen braucht. Das bedingungslos liebt. Eben diese Liebe, die wir alle suchen. Das uns nährt, uns schützt, uns Geborgenheit gibt.

Du bist es. Du bist dein größter Schatz. Du bist alles, wonach du dein Leben lang gesucht hast. Und darum gehe gut damit um, sei dankbar für dein Sein und achte dich! Liebe dich selbst. Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Niemand kennt dich besser. Niemand weiß, wer du wirklich bist. Niemand kann dir diese Erfahrung, diesen Weg abnehmen.

Es ist schwer, es macht dir Angst, aber es ist auch ein Abenteuer. Und mit jedem Schritt gehst du aufrechter, wird der Rucksack auf deinem Rücken leichter, denn du wirfst eine Bürde nach der anderen ab. Irgendwann, das versichere ich dir, wirst du auf deinem Weg freudig weitergehen und dir gerne und ohne Leid und Schmerz deine Schatten anschauen und bearbeiten. Weil du weißt, es ist ein weiterer Schritt in Sachen Freiheit.

Und wenn du das irgendwann kapiert hast, wirst du ausrufen: „Verdammt! Warum hat mir das keiner früher gesagt!“ Na, überleg mal, warum nicht. Wie sollte so eine Welt, wie wir sie derzeit im Außen haben, denn sonst funktionieren?

Es wird leichter. Mit jedem Schritt. Vertrau darauf.

Alles Liebe wünsche ich dir auf deinem Weg!

 

Gott, Engel, Religion & Ich: Auf Augenhöhe?

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Wie begegnest du deinem Gott, deiner Göttin oder wie immer du das Höchste Wesen auch nennst?

Wir beten zu Gott, schauen nach „da oben“, rutschen auf Knien oder drücken die Stirn auf den Boden …

Warum sind wir Menschen so unterwürfig einem angeblich liebenden Gott, gleich welcher Religion, gegenüber? Warum begegnen wir ihm nicht auf Augenhöhe? Was lässt uns so demütig sein?

Demut ist Dankbarkeit, nicht Unterwerfung. Wenn ich jemandem dankbar bin, möchte ich ihn umarmen, nicht mich vor ihm auf die Knie werfen und auf seine Gnade hoffen – die habe ich ja schon, sonst wäre ich ja nicht so dankbar, oder?

Da scheint wer was mal ganz böse verwechselt zu haben, wobei ich ja pure Absicht hinter so einem Verhalten vermute. Oder würdest du jemals auf den Gedanken kommen, Gott & Co zu siezen, wie man es als Untergebener mit seinem Chef oder Führungspersonen gemeinhin tut?

Also, ich nicht … ich begegne meinen geistigen Führern und dem Göttlichen liebevoll auf Augenhöhe, so wie sie mir auch.

In diesem Sinne … alles Liebe